Unsere Chronik

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„Meinen sehr verehrten Gästen aus Nah und Fern…“

Ewald Pirl sen. hat mit diesen Worten im März 1914 unsere Gastwirtschaft „Zum Stein“ eröffnet. Wir sind stolz darauf – in fünf politischen Gesellschaftsformen immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert –, nun mittlerweile in der vierten Generation Ihre Gastgeber sein zu dürfen. Über 100 Jahre nach der Eröffnung fühlen wir uns gleichermaßen verpflichtet und verantwortlich, das Gute zu bewahren und dem Neuen aufgeschlossen gegenüberzutreten.

Chronik Hotel Zum Stein

2024
2024 – 110 Jahre Hotel Zum Stein
2024 – 110 Jahre Hotel Zum Stein

Am 15. März 2024 feiert unser Hotel „Zum Stein“ seinen 110. Geburtstag. Darauf sind wir sehr stolz und freuen uns Ihnen im Jubiläumsjahr wieder eine Vielzahl von Events und Angebote hier Mitten im Gartenreich Dessau-Wörlitz präsentieren zu dürfen. In den nächsten Wochen werden wir hier an dieser Stelle so mach…Weiterlesen

1960
Mit den Reisebus nach Wörlitz
Mit den Reisebus nach Wörlitz

Ab den 1960er Jahren kamen in der Saison täglich(!) zwischen 30 und 60 Reisebusse nach Wörlitz. Das hatte mit dem Fonds K & S (Kultur und Soziales) zu tun. Alle staatseigenen Betriebe waren verpflichtet, aus ihm Ausflüge für die Belegschaft zu bestreiten. Wörlitz hatte damals elf Gaststätten, welche die Gruppen…Weiterlesen

1958
Siegfried Pirl übernimmt den Stein
Siegfried Pirl übernimmt den Stein

Am 30. Mai 1958 erhielt Siegfried Pirl die Erlaubnis zur Führung der Gaststätte „Zum Stein“. Außerdem konnte er Kleinhandel mit Branntwein und Einzelhandel mit Tabakwaren betreiben. Kurz darauf – ab dem 8. Juni – schlugen die Herzen aller Fußballfans höher. In Schweden hatte die Weltmeisterschaft begonnen. Zu diesem Zeitpunkt gab…Weiterlesen

1954
Ewald Pirl geht nach Leipzig
Ewald Pirl geht nach Leipzig

Am 1. September 1954 startete Ewald Pirl seine Lehre als Volontär im Leipziger Parkhotel. Es stand gegenüber dem Hauptbahnhof an der Stelle des heutigen Parkhotel „Seaside“. Restaurant, Buffet, Küche, Buchhaltung, Telefondienst, Lift-Boy und Rezeption – keine Abteilung ließ der Lehrling aus. Zu den Messen und anlässlich von Staatsempfängen im Neuen…Weiterlesen

1950
Die obere Etage der Veranda verschwindet
Die obere Etage der Veranda verschwindet

Im Frühjahr 1950 verschwand die obere Etage der Veranda. Der Fußboden dort hatte immer sehr unter dem starken Schmutz gelitten, der durch den Sommerweg an der Straße und den Feldweg an den Zedern hereingetragen wurde. Am 22. November 1950 ist es amtlich: Siegfried, inzwischen fast 35, und seine Frau Charlotte…Weiterlesen

1937
Guten Grund zum Feiern
Guten Grund zum Feiern

Guten Grund zum Feiern sollte die Familie am 11. Februar 1937 haben: Ewald Pirl jun. kam in Wörlitz auf dem Anger im Haus 123 zur Welt. Siegfried Pirl heiratete Charlotte (geborene Schmidt) am 13. April 1938. Aus Freude, dass ein Junge geboren wurde, kaufte Siegfried bei einem Handelsreisenden eine Schreibmaschine…Weiterlesen

1933
1933 – Ein Saal mit feenhafter Beleuchtung
1933 – Ein Saal mit feenhafter Beleuchtung

Ein Hauch des Berliner „Adlon“ durchwehte ab 1933 die frisch angebaute Tanzdiele. Sie war alten Werbeschriften Zufolge mit einer „feenhaften Beleuchtung“ ausgestattet. Diese illuminierte die Veranstaltungen sehr stimmungsvoll. Die Tanzdiele im Erdgeschoss war sechs Meter breit und neun Meter lang. Drei Fenster und eine Tür zur Straße erhellten den Raum.…Weiterlesen

1930
1922 – Biergarten unter Linden
1922 – Biergarten unter Linden

Der Kaiser hatte abgedankt. Aus der Monarchie wuchs eine junge Republik. Die zunehmende Arbeitslosigkeit indes bereitete Sorgen. Doch Ewald Pirl sen., inzwischen über 30 Jahre alt, musste seinen Betrieb nicht aufgeben. Die grassierende Inflation erzwingt allerdings schnelles Handeln. Das tagtäglich eingenommene Geld musste ohne Verzug wieder in die Anschaffung neuer…Weiterlesen

1915
1915 – Restaurant und Gartenlokal
1915 – Restaurant und Gartenlokal

Seinerzeit ist das Gebäude 10,30 Meter breit und neun Meter lang. Es ist massiv gebaut und mit Schiefer eingedeckt. Im Innern befanden sich zwei Kellergewölbe für Vorräte. Im Erdgeschoss war Platz für zwei Gaststuben, eine kleine Küche und einen kleinen Raum, der später – durch den Umbau der Küche –…Weiterlesen

1914
1914 – Eröffnung Gasthaus „Zum Stein“
Hotel Zum Stein um 1914

Ewald Pirl sen., dessen Vater Friedrich ein anerkannter Schmiedemeister war, hatte es als Oberkellner bis ins so berühmte wie renommierte Berliner Hotel „Adlon“ geschafft. Doch der Drang im Dessauer, die weißen Servierhandschuhe des noblen Hauses in der Hauptstadt abzustreifen und sich stattdessen in der anhaltischen Provinz eine Existenz aufzubauen, wurde…Weiterlesen