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Geltungsbereich
1. Diese GeschĂ€ftsbedingungen gelten fĂŒr VertrĂ€ge ĂŒber die mietweise Überlassung von Konferenz-, Bankett- und VeranstaltungsrĂ€umen des Hotels zur DurchfĂŒhrung von Veranstaltungen wie Banketten, Seminaren, Tagungen etc. sowie alle damit zusammenhĂ€ngenden weiteren Leistungen und Lieferungen des Hotels.

2. Die Unterbringung- und Weitervermietung der ĂŒberlassenen RĂ€ume, FlĂ€chen und Vitrinen sowie die Einladung zu VorstellungsgesprĂ€chen, Verkaufs- oder Ă€hnlichen Veranstaltungen bedĂŒrfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Hotels.

3. GeschĂ€ftsbedingungen des Veranstalters finden nur Anwendung, wenn dies ausdrĂŒcklich schriftlich vereinbart wurde.

Vertragsabschluss, -partner, -haftung
1. Der Vertrag kommt durch die Antragsannahme (BestÀtigung) des Hotels an den Veranstalter zustande; diese sind Vertragspartner.

2. Ist der Kunde/Besteller nicht der Veranstalter selbst oder wird vom Veranstalter ein gewerblicher Vermittler oder Organisator eingeschaltet, so haften diese zusammen mit dem Veranstalter gesamtschuldnerisch fĂŒr alle Verpflichtungen aus dem Vertrag.

3. Das Hotel haftet fĂŒr seine Verpflichtungen aus dem Vertrag. Diese Haftung ist beschrĂ€nkt auf LeistungsmĂ€ngel die, außer im leistungstypischen Bereich, auf Vorsatz und grobe FahrlĂ€ssigkeit des Hotels zurĂŒckzufĂŒhren sind. Im ĂŒbrigen ist der Veranstalter verpflichtet, das Hotel rechtzeitig auf die Möglichkeit der Entstehung eines außergewöhnlich hohen Schadens hinzuweisen.

Leistungen, Preise, Zahlungen
1. Das Hotel ist verpflichtet, die vom Veranstalter bestellten und vom Hotel zugesagten Leistungen zu erbringen.

2. Der Veranstalter ist verpflichtet, die fĂŒr diese Leistungen vereinbarten Preise des Hotels zu zahlen. Dies gilt auch fĂŒr in Verbindung mit der Veranstaltung stehenden Leistungen und Auslagen des Hotels an Dritte.

3. Die vereinbarten Preise schließen die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer ein. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und VertragserfĂŒllung 4 Monate und erhöht sich der vom Hotel allgemein fĂŒr derartige Leistungen berechnete Preis, so kann dieser dem vertraglich vereinbarten Preis angemessen, höchstens jedoch um 10% erhöht werden.

4. Rechnungen des Hotels ohne FĂ€lligkeitsdatum sind binnen 10 Tagen ab Zugang der Rechnung ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt, Zinsen in Höhe von 4% ĂŒber dem jeweiligen Basiszinssatz bzw. dem entsprechenden Nachfolgezinssatz der EuropĂ€ischen Zentralbank zu berechnen. Dem Veranstalter bleibt der Nachweis eines niedrigeren, dem Hotel der eines höheren Schadens vorbehalten.

5. Das Hotel ist berechtigt, jederzeit eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung und die Zahlungstermine können im Vertrag schriftlich vereinbart werden.

RĂŒcktritt des Hotels
1. Wird die Vorauszahlung auch nach Verstreichen einer vom Hotel gesetzten angemessenen Nachfrist mit Ablehnungsandrohung nicht geleistet, so ist das Hotel zum RĂŒcktritt vom Vertrag berechtigt.

2. Ferner ist das Hotel berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag zurĂŒckzutreten, beispielsweise falls – höhere Gewalt oder andere vom Hotel nicht zu vertretende UmstĂ€nde die ErfĂŒllung des Vertrages unmöglich machen; – Veranstaltungen unter irrefĂŒhrender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen, z.B. des Veranstalters oder Zwecks, gebucht werden; – das Hotel begrĂŒndeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Veranstaltung den reibungslosen GeschĂ€ftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Hotels in der Öffentlichkeit gefĂ€hrden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- bzw. Organisationsbereich des Hotels zuzurechnen ist; – ein Verstoß gegen den Geltungsbereich Absatz 2 vorliegt.

3. Das Hotel hat den Veranstalter von der AusĂŒbung des RĂŒcktrittsrechts unverzĂŒglich in Kenntnis zu setzen.

4. Es entsteht kein Anspruch des Veranstalters auf Schadensersatz gegen das Hotel, außer bei vorsĂ€tzlichem oder grob fahrlĂ€ssigem Verhalten des Hotels.

RĂŒcktritt des Veranstalters (Abbestellung)
1. Bei RĂŒcktritt des Veranstalters ist das Hotel berechtigt, die vereinbarte Miete in Rechnung zu stellen, sofern eine Weitervermietung nicht mehr möglich ist.

2. Tritt der Veranstalter erst zwischen der 8. und der 4. Woche vor dem Veranstaltungstermin zurĂŒck, ist das Hotel berechtigt, zuzĂŒglich zum vereinbarten Mietpreis 35% des entgangenen Speisenumsatzes in Rechnung zu stellen, bei jedem spĂ€teren RĂŒcktritt 70% des Speisenumsatzes.

3. Die Berechnung des Speisenumsatzes erfolgt nach der Formel: MenĂŒpreis – Bankett x Personenzahl. War fĂŒr das MenĂŒ noch kein Preis vereinbart, wird das preiswerteste 3-Gang-MenĂŒ des jeweils gĂŒltigen Veranstaltungsangebotes zugrunde gelegt.

4. Ersparte Aufwendungen nach 2. und 3. sind damit abgegolten. Dem Veranstalter bleibt der Nachweis eines niedrigeren, dem Hotel der eines höheren Schadens vorbehalten.

Änderungen der Teilnehmerzahl und der Veranstaltungszeit
1. Eine Änderung der Teilnehmerzahl um mehr als 5% muss spĂ€testens 5 Werktage vor Veranstaltungsbeginn der Bankettabteilung mitgeteilt werden; sie bedarf der Zustimmung des Hotels.

2. Eine Reduzierung der Teilnehmerzahl abzĂŒglich 5% wird vom Hotel bei der Abrechnung anerkannt. Bei darĂŒber hinausgehenden Abweichungen wird die ursprĂŒnglich gemeldete Teilnehmerzahl abzĂŒglich 5% zugrunde gelegt.

3. Im Fall einer Abweichung nach oben wird die tatsÀchliche Teilnehmerzahl berechnet.

4. Bei Abweichungen der Teilnehmerzahl um mehr als 10% ist das Hotel berechtigt, die vereinbarten Preise neu festzusetzen sowie die bestÀtigten RÀume zu tauschen, es sei denn, dass dies dem Veranstalter unzumutbar ist.

5. Verschieben sich ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Hotels die vereinbarten Anfangs- und Schlusszeiten der Veranstaltung, so kann das Hotel zusÀtzliche Kosten der Leistungsbereitschaft in Rechnung stellen, es sei denn, das Hotel trifft ein Verschulden.

Mitbringen von Speisen und GetrÀnken
Der Veranstalter darf Speisen und GetrĂ€nke zu Veranstaltungen grundsĂ€tzlich nicht mitbringen. Ausnahmen bedĂŒrfen einer schriftlichen Vereinbarung mit der Bankettabteilung. In diesen FĂ€llen wird der Beitrag zur Deckung der Gemeinkosten berechnet.

Technische Einrichtungen und AnschlĂŒsse
1. Soweit das Hotel fĂŒr den Veranstalter auf dessen Veranlassung technische und sonstige Einrichtungen von Dritten beschafft, handelt es im Namen, in Vollmacht und fĂŒr Rechnung des Veranstalters. Der Veranstalter haftet fĂŒr die pflegliche Behandlung und die ordnungsgemĂ€ĂŸe RĂŒckgabe. Er stellt das Hotel von allen AnsprĂŒchen Dritter aus der Überlassung dieser Einrichtungen frei.

2. Die Verwendung von eigenen elektrischen Anlagen des Veranstalters unter Nutzung des Stromnetzes des Hotels bedarf dessen schriftlicher Zustimmung. Durch die Verwendung dieser GerÀte auftretende Störungen oder BeschÀdigungen an den technischen Anlagen des Hotels gehen zu Lasten des Veranstalters, soweit das Hotel diese nicht zu vertreten hat. Die durch die Verwendung entstehenden Stromkosten darf das Hotel pauschal erfassen und berechnen.

3 . Der Veranstalter ist mit Zustimmung des Hotels berechtigt, eigene Telefon-, Telefax- und DatenĂŒbertragungseinrichtungen zu benutzen. DafĂŒr kann das Hotel eine AnschlussgebĂŒhr verlangen.

4. Bleiben durch den Anschluss eigener Anlagen des Veranstalters geeignete AnschlĂŒsse des Hotels ungenutzt, kann eine AusfallvergĂŒtung berechnet werden.

5. Störungen an vom Hotel zur VerfĂŒgung gestellten technischen oder sonstigen Einrichtungen werden nach Möglichkeit sofort beseitigt. Zahlungen können nicht zurĂŒckbehalten oder gemindert werden, soweit das Hotel diese Störungen nicht zu vertreten hat.

Verlust oder BeschÀdigung mitgebrachter Sachen
1. MitgefĂŒhrte Ausstellungs- oder sonstige, auch persönliche GegenstĂ€nde befinden sich auf Gefahr des Veranstalters in den VeranstaltungsrĂ€umen bzw. im Hotel. Das Hotel ĂŒbernimmt fĂŒr Verlust oder BeschĂ€digung keine Haftung, außer bei grober FahrlĂ€ssigkeit oder Vorsatz des Hotels.

2. Mitgebrachtes Dekorationsmaterial hat den feuerpolizeilichen Anforderungen zu entsprechen. DafĂŒr einen behördlichen Nachweis zu verlangen, ist das Hotel berechtigt. Wegen möglicher BeschĂ€digungen sind die Aufstellung und das Anbringen von GegenstĂ€nden vorher mit dem Hotel abzustimmen.

3. Die mitgebrachten Ausstellungs- oder sonstigen GegenstĂ€nde sind nach Ende der Veranstaltung unverzĂŒglich zu entfernen. UnterlĂ€sst der Veranstalter das, darf das Hotel die Entfernung und die Lagerung zu Lasten des Veranstalters vornehmen. Verbleiben die GegenstĂ€nde im Veranstaltungsraum, kann das Hotel fĂŒr die Dauer des Verbleibs Raummiete berechnen. Dem Veranstalter bleibt der Nachweis eines niedrigeren, dem Hotel der eines höheren Schadens vorbehalten.

Haftung des Veranstalters fĂŒr SchĂ€den
1. Der Veranstalter haftet fĂŒr alle SchĂ€den am GebĂ€ude oder Inventar, die durch Veranstaltungsteilnehmer bzw. -besucher, Mitarbeiter, sonstige Dritte aus seinem Bereich oder ihn selbst verursacht werden.

2. Das Hotel kann vom Veranstalter die Stellung angemessener Sicherheiten (z.B. Versicherungen, Kautionen, BĂŒrgschaften) verlangen.

Schlussbestimmungen
1. Änderungen oder ErgĂ€nzungen des Vertrags, der Antragsannahme oder dieser GeschĂ€ftsbedingungen fĂŒr Veranstaltungen sollen schriftlich erfolgen. Einseitige Änderungen oder ErgĂ€nzungen durch den Kunden sind unwirksam.

2. ErfĂŒllungs- und Zahlungsort ist der Sitz des Hotels.

3. Ausschließlicher Gerichtsstand auch fĂŒr Scheck- und Wechselstreitigkeiten ist im kaufmĂ€nnischen Verkehr Dessau. Sofern ein Vertragspartner die Voraussetzung des § 38 Absatz 1 ZPO erfĂŒllt und keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, gilt als Gerichtsstand Dessau.

4. Es gilt deutsches Recht.

5. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen fĂŒr Veranstaltungen unwirksam oder nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der ĂŒbrigen Bestimmungen nicht berĂŒhrt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften. GĂŒltig ab 1.7.2003

Geltungsbereich
1. Diese GeschĂ€ftsbedingungen gelten fĂŒr VertrĂ€ge ĂŒber die mietweise Überlassung von Hotelzimmern zur Beherbergung sowie alle fĂŒr den Kunden erbrachten weiteren Leistungen und Lieferungen des Hotels.

2. Die Unterbringung- und Weitervermietung der ĂŒberlassenen Zimmer sowie deren Nutzung zu anderen als Beherbergungszwecken bedĂŒrfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Hotels.

3. GeschÀftsbedingungen des Kunden finden nur Anwendung, wenn dies vorher vereinbart wurde.

Vertragsabschluss, -partner, -haftung; VerjÀhrung
1. Der Vertrag kommt durch die Annahme des Antrags des Kunden durch das Hotel zustande. Dem Hotel steht es frei, die Zimmerbuchung schriftlich zu bestÀtigen.

2. Vertragspartner sind das Hotel und der Kunde. Hat ein Dritter fĂŒr den Kunden bestellt, haftet er dem Hotel gegenĂŒber zusammen mit dem Kunden als Gesamtschuldner fĂŒr alle Verpflichtungen aus dem Hotelaufnahmevertrag, sofern dem Hotel eine entsprechende ErklĂ€rung des Dritten vorliegt.

3. Das Hotel haftet fĂŒr seine Verpflichtungen aus dem Vertrag. Im nicht leistungstypischen Bereich ist die Haftung auf Vorsatz und grobe FahrlĂ€ssigkeit des Hotels beschrĂ€nkt.

4. Die VerjĂ€hrungsfrist betrĂ€gt fĂŒr alle AnsprĂŒche des Kunden 6 Monate.

5. Die HaftungsbeschrÀnkung und kurze VerjÀhrungsfrist gelten zugunsten des Hotels auch bei Verletzung von Verpflichtungen bei der Vertragsanbahnung und positiver Vertrags-verletzung.

Leistungen, Preise, Zahlungen, Aufrechnung
1. Das Hotel ist verpflichtet, die vom Kunden gebuchten Zimmer bereitzuhalten und die vereinbarten Leistungen zu erbringen.

2. Der Kunde ist verpflichtet, die fĂŒr die ZimmerĂŒberlassung und die von ihm in Anspruch genommenen weiteren Leistungen geltenden bzw. vereinbarten Preise des Hotels zu zahlen. Dies gilt auch fĂŒr vom Kunden veranlasste Leistungen und Auslagen des Hotels an Dritte.

3. Die vereinbarten Preise schließen die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer ein. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und VertragserfĂŒllung 4 Monate und erhöht sich der vom Hotel allgemein fĂŒr derartige Leistungen berechnete Preis, so kann dieser den vertraglich vereinbarten Preis angemessen, höchstens jedoch um 10%, anheben.

4. Die Preise können vom Hotel ferner geĂ€ndert werden, wenn der Kunde nachtrĂ€glich Änderungen der Anzahl der gebuchten Zimmer, der Leistungen des Hotels oder der Aufenthaltsdauer der GĂ€ste wĂŒnscht und das Hotel dem zustimmt.

5. Rechnungen des Hotels ohne FĂ€lligkeitsdatum sind binnen 10 Tagen ab Zugang der Rechnung ohne Abzug zahlbar. Das Hotel ist berechtigt, aufgelaufene Forderungen jederzeit fĂ€llig zu stellen und unverzĂŒgliche Zahlung zu verlangen. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt, Zinsen in Höhe von 4% ĂŒber dem jeweiligen Basiszinssatz bzw. dem entsprechenden Nachfolgezinssatz der EuropĂ€ischen Zentralbank zu berechnen. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines niedrigeren, dem Hotel der eines höheren Schadens vorbehalten.

6. Das Hotel ist berechtigt, bei Vertragsabschluss oder danach, unter BerĂŒcksichtigung der rechtlichen Bestimmungen fĂŒr Pauschalreisen, eine angemessene Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung und die Zahlungstermine können im Vertrag schriftlich vereinbart werden.

7. Der Kunde kann nur mit einer unstreitigen oder rechtskrĂ€ftigen Forderung gegenĂŒber eine Forderung des Hotels aufrechnen oder mindern.

RĂŒcktritt des Kunden (Abbestellung, Stornierung)
1. Ein RĂŒcktritt des Kunden von dem mit dem Hotel geschlossenen Vertrag bedarf der schriftlichen Zustimmung des Hotels. Erfolgt diese nicht, so ist der vereinbarte Preis aus dem Vertrag auch dann zu zahlen, wenn der Kunde vertragliche Leistungen nicht in Anspruch nimmt. Dies gilt nicht in FĂ€llen des Leistungsverzuges des Hotels oder einer von ihm zu vertretenden Unmöglichkeiten der Leistungserbringung.

2. Sofern zwischen dem Hotel und dem Kunden ein Termin zum RĂŒcktritt vom Vertrag schriftlich vereinbart wurde, kann der Kunde bis dahin vom Vertrag zurĂŒcktreten, ohne Zahlungs- oder SchadensersatzansprĂŒche des Hotels auszulösen. Das RĂŒcktrittsrecht des Kunden erlischt, wenn er nicht bis zum vereinbarten Termin das Recht zum RĂŒcktritt schriftlich gegenĂŒber dem Hotel ausĂŒbt, sofern nicht der Fall des Leistungsverzuges des Hotels oder eine von ihm zu vertretende Unmöglichkeit der Leistungserbringung vorliegt.

3. Bei vom Kunden nicht in Anspruch genommenen Zimmern hat das Hotel die Einnahmen aus anderweitiger Vermietung der Zimmer sowie die eingesparten Aufwendungen anzurechnen.

4. Dem Hotel steht es frei, den ihm entstehenden und vom Kunden zu ersetzenden Schaden zu pauschalieren. Der Kunde ist dann verpflichtet, 90% des vertraglich vereinbarten Preises fĂŒr Übernachtung mit oder ohne FrĂŒhstĂŒck, 70% fĂŒr Halbpension und 60% fĂŒr Vollpensionarrangements zu zahlen. Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass kein Schaden entstanden oder der dem Hotel entstandene Schaden niedriger als die geforderte Pauschale ist.

RĂŒcktritt des Hotels
1. Sofern ein RĂŒcktritt des Kunden innerhalb einer bestimmten Frist schriftlich vereinbart wurde, ist das Hotel in diesem Zeitraum seinerseits berechtigt vom Vertrag zurĂŒckzutreten, wenn Anfragen anderer Kunden nach den vertraglich gebuchten Zimmern vorliegen und der Kunde auf RĂŒckfrage des Hotels auf sein Recht zum RĂŒcktritt nicht verzichtet.

2. Wird eine vereinbarte Vorauszahlung auch nach Verstreichen einer vom Hotel gesetzten angemessenen Nachfrist mit Ablehnungsandrohung nicht geleistet, so ist das Hotel ebenfalls zum RĂŒcktritt vom Vertrag berechtigt.

3. Ferner ist das Hotel berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag außerordentlich zurĂŒckzutreten, beispielsweise falls – höhere Gewalt oder andere vom Hotel nicht zu vertretende UmstĂ€nde die ErfĂŒllung des Vertrages unmöglich machen; – Zimmer unter irrefĂŒhrender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen, z.B. in der Person des Kunden oder des Zwecks, gebucht werden; – das Hotel begrĂŒndeten Anlass zu der Annahme – hat, dass die Inanspruchnahme der Hotelleistung den reibungslosen GeschĂ€ftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Hotels in der Öffentlichkeit gefĂ€hrden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- bzw. Organisationsbereich des Hotels zuzurechnen ist. – ein Verstoß gegen den Geltungsbereich Absatz 2 vorliegt.

4. Das Hotel hat den Kunden von der AusĂŒbung des RĂŒcktrittsrechts unverzĂŒglich in Kenntnis zu setzen.

5. Bei berechtigtem RĂŒcktritt des Hotels entsteht kein Anspruch des Kunden auf Schadensersatz.

Zimmerbereitstellung, -ĂŒbergabe und –rĂŒckgabe
1. Der Kunde erwirbt keinen Anspruch auf die Bereitstellung bestimmter Zimmer.

2. Gebuchte Zimmer stehen dem Kunden ab 15.00 Uhr des vereinbarten Anreisetages zur VerfĂŒgung. Der Kunde hat keinen Anspruch auf frĂŒhere Bereitstellung.

3. Am vereinbarten Abreisetag sind die Zimmer dem Hotel um 11.00 Uhr gerĂ€umt zur VerfĂŒgung zu stellen. Danach kann das Hotel ĂŒber den ihm dadurch entstehenden Schaden hinaus fĂŒr die zusĂ€tzliche Nutzung des Zimmers bis 18.00 Uhr 50% des vollen Logispreises (Listenpreises) in Rechnung stellen, ab 18.00 Uhr 100%. Dem Kunden steht es frei, dem Hotel nachzuweisen, dass diesem kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist.

Haftung des Hotels
1. Das Hotel haftet fĂŒr die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Diese Haftung ist im nicht leistungstypischen Bereich, jedoch beschrĂ€nkt auf LeistungsmĂ€ngel, SchĂ€den, FolgeschĂ€den oder Störungen, die auf Vorsatz oder grobe FahrlĂ€ssigkeit des Hotels zurĂŒckzufĂŒhren sind. Sollten Störungen oder MĂ€ngel an den Leistungen des Hotels auftreten, wird das Hotel bei Kenntnis oder auf unverzĂŒgliche RĂŒge des Kunden bemĂŒht sein, fĂŒr Abhilfe zu sorgen. Der Kunde ist verpflichtet, das ihm Zumutbare beizutragen, um die Störung zu beheben und einen möglichen Schaden gering zu halten.

2. FĂŒr eingebrachte Sachen haftet das Hotel dem Kunden nach gesetzlichen Bestimmungen, das ist bis zum Hundertfachen des Zimmerpreises (höchstens 3100,00 €) sowie fĂŒr Geld und WertgegenstĂ€nde bis zu 770,00 €. Geld und WertgegenstĂ€nde können bis zu einem Höchstwert von 770,00 € im Hotelsafe aufbewahrt werden. Das Hotel empfiehlt, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Die HaftungsansprĂŒche erlöschen, wenn der Kunde nicht unverzĂŒglich nach Erlangen der Kenntnis von Verlust, Zerstörung oder BeschĂ€digung dem Hotel Anzeige macht (§703 BGB).

3. FĂŒr die unbeschrĂ€nkte Haftung des Hotels gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

4. Soweit dem Kunden ein Stellplatz auf dem Hotelparkplatz, auch gegen Entgelt, zur VerfĂŒgung gestellt wird, kommt dadurch kein Verwahrungsvertrag zustande. Bei Abhandenkommen oder BeschĂ€digung auf dem HotelgrundstĂŒck abgestellter oder rangierter Kraftfahrzeuge und deren Inhalte haftet das Hotel nicht, außer bei Vorsatz oder grober FahrlĂ€ssigkeit. Dies gilt auch fĂŒr ErfĂŒllungsgehilfen des Hotels.

5. WeckauftrĂ€ge werden vom Hotel mit grĂ¶ĂŸter Sorgfalt ausgefĂŒhrt. SchadensersatzansprĂŒche, außer wegen grober FahrlĂ€ssigkeit oder Vorsatz, sind ausgeschlossen.

6. Nachrichten, Post und Warensendungen fĂŒr die GĂ€ste werden mit Sorgfalt behandelt. Das Hotel ĂŒbernimmt die Zustellung. Aufbewahrung und auf Wunsch gegen Entgelt die Nachsendung derselben. SchadensersatzansprĂŒche, außer wegen grober FahrlĂ€ssigkeit oder Vorsatz, sind ausgeschlossen.

Schlussbestimmungen
1. Änderungen oder ErgĂ€nzungen des Vertrags, der Antragsannahme oder dieser GeschĂ€ftsbedingungen fĂŒr die Hotelaufnahme sollen schriftlich erfolgen. Einseitige Änderungen oder ErgĂ€nzungen durch den Kunden sind unwirksam.

2. ErfĂŒllungs- und Zahlungsort ist der Sitz des Hotels.

3. Ausschließlicher Gerichtsstand auch fĂŒr Scheck- und Wechselstreitigkeiten ist im kaufmĂ€nnischen Verkehr Dessau. Sofern ein Vertragspartner die Voraussetzung des § 38 Absatz 1 ZPO erfĂŒllt und keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, gilt als Gerichtsstand Dessau.

4. Es gilt deutsches Recht.

5. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen fĂŒr die Hotelaufnahme unwirksam oder nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der ĂŒbrigen Bestimmungen nicht berĂŒhrt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften. GĂŒltig ab 1.7.2003