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Von 1764 bis ca. 1800 angelegt, ist der Wörlitzer Park nicht nur einer der größten, sondern auch einer der frühesten und bedeutendsten Landschaftsparks Kontinentaleuropas.
Auf 112 ha sind Natur und Kunst auf’s Beste vereint. Schönes wurde mit Nützlichem verbunden. Ständig wechselnde Gartenbilder mit durchdacht angelegten Sichtachsen sorgen für immer neue Eindrücke.

Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau ließ dieses Kleinod der Gartenbaukunst nach seinen Vorstellungen errichten. Einfluss auf die Gestaltung hatten ausgedehnte Studienreisen nach England, Italien, Holland, Frankreich und in die Schweiz. In allen Gartenteilen werden durch Inschriften, Plastiken, Gebäude, Brücken oder Pflanzungen Denkanstöße zur Auseinandersetzung mit der Natur, der Kunst, der Geschichte, der Philosophie gegeben.

Die bis heute zum großen Teil in ihrer Ursprünglichkeit erhaltenen Wörlitzer Anlagen bilden den künstlerischen Höhepunkt des Gartenreichs Dessau-Wörlitz, welches im Jahr 2000 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde, als ein "herausragendes Beispiel für die Umsetzung philosophischer Prinzipien der Aufklärung in einer Landschaftsgestaltung, die Kunst, Erziehung und Wirtschaft harmonisch miteinander verbindet".

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